Simon Doerner Osteopathie

 

 

 

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Osteopathie

Osteopathie

Die Osteopathie kann meines Erachtens als eine umfassende Erweiterung der Chirotherapie bezeichnet werden. Während sich die klassische Chirotherapie in erster Linie auf die Behandlung orthopädischer Problematiken beschränkt, so geht die osteopathische Behandlung weit darüber hinaus. Sie bezieht Funktionsstörungen des gesamten menschlichen Organismus mit ein. So geht man beispielsweise davon aus, dass nicht immer unbedingt ein fehlstehender Wirbel oder ein blockiertes Gelenk ein inneres Organ beeinflussen können, sondern auch eine ursächliche Organproblematik zu Blockierungen in Wirbelsäule oder anderen Gelenken führen kann. Daneben spielt in vielen Fällen das Zentralnervensystem mit all seinen Anteilen eine große Rolle in der Entstehung von Fehlregulationen im Körper. Denn auch Stress, Hektik oder Ärger beeinflussen uns körperlich. Daraus wird deutlich dass eine wirkliche Problemlösung oft nur in der Behandlung von allen relevanten Auslösern möglich wird.

In der Entwicklung der Osteopathie hat sich deshalb ein drei Säulen Modell herausgebildet.

Die parietale Osteopathie (Behandlung des Bewegungsapparates),

die viszerale Osteopathie (Behandlung der Organsysteme) und

die cranio – sacrale Osteopathie (Behandlung der Strukturen des Kopfes und des zentralen Nervensystems).

Diese unterschiedlichen Systeme werden bei einer osteopathischen Behandlung in Zusammenhang gebracht und behandelt. Ein einfaches, klassisches Beispiel ist ein „Umknick“ – Trauma im Sprunggelenk. Es genügt manchmal eben nicht, nur die geschädigten Strukturen des Sprunggelenks zu behandeln. Es entstehen Einflüsse auf die Statik des Kniegelenk, der Hüfte, des Beckens und dadurch weiterlaufend in der Wirbelsäule, bis hin zu Störungen im Bereich des Kopfes. Also in Bereichen, die man mit dem eigentlichen Trauma niemals in Verbindung bringen würde.

Der Osteopath benötigt folglich genaue Kenntnisse über die gesamte Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers und seiner Zusammenhänge. Er versucht dem Körper eine Hilfestellung zu geben, sich selbst zu helfen.